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März/April 2019

Wir haben schon jetzt in der täglichen Arbeit die neue Aufstellung der Bücher in der zukünftigen Bibliothek im Kopf. Momentan arbeiten wir an der Anpassung der Altersgruppen im Kinder- und Jugendbereich. Der Jugendbereich soll noch jugendlicher werden - das heißt, die Bücher für 10- bis 12 jährige verschwinden aus diesem Bereich und bekommen eine eigene Altersgruppe. Das ist in Zukunft der Bereich der blauen Etiketten.

 

Die Jugendbücher - also die Bücher ab 13 - bekommen in diesem Zuge schicke knallorangene Aufkleber. Zudem wird es einen kleinen Sachbereich für Themen, die die Jugend bewegen, geben. Hier finden sich dann beispielsweise Bücher zur sexuellen Orientierung, Outfit und Make-up. Dieser Bereich bekommt braune Etiketten. Auch hier finden sich bereits die ersten braun etikettierten Bücher in der Bibliothek wieder.

 

Der Bereich mit den roten Aufklebern für unsere Grundschüler wird geprüft und Bücher für ältere Leser in den neuen, blauen Bereich verschoben. Die Bücher für Grundschüler mitsamt der Leseleiter sowie die gelben Bücher für die kleinsten Leser behalten auch in Zukunft wie gewohnt ihre roten bzw. gelben Etiketten.

 

Wir bitten um Verständnis, dass in der Umstellungsphase noch nicht jedes Buch an der richtigen Stelle steht und die Etiketten im Jugendbereich nicht immer jedem sofort logisch erscheinen. Aber wir bleiben dran und berichten, wenn die Umstellung abgeschlossen ist.

Beitrag der Sächsischen Zeitung vom 30.03.2019

Umgebinde-Idee sorgt für Diskussionen

 

Ebersbach-Neugersdorf will die ehemalige Plus-Kaufhalle am Hofeweg im Wohngebiet Oberland zum zentralen Standort für die Bibliothek, das Museum und das Archiv ausbauen - das ist seit Jahren beschlossene Sache. Damit die zugesagten Fördergelder nicht verfallen, musste der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung den Baukostenrahmen für das Vorhaben beschließen, um die ersten Gewerke zeitnah ausschreiben zu können. Bis Ende 2020 soll der Umbau geschafft sein.

 

Ausgerechnet die Details, die dem Gebäude und der Bibliothek nach dem Willen der Stadt künftig Gesicht und einen besonderen Charme geben sollen, sorgten nun für Streit im Rat. Der von der Stadt beauftragte Architekt Stefan Müller stellte den Räten die Planung vor. Die enthält zwei Einbauten, die so in keiner anderen Bibliothek zu finden sind - aber Baukultur und Geschichte der Stadt für Bibliotheks-Nutzer sicht- und greifbar machen. In dem künftigen Erwachsenen-Bereich soll als "raumbildender Ort" eine Umgebinde-Blockstube eingebaut werden - nicht als nostalgischer Nachbau, sondern ein denkmalgeschütztes Original. "Dafür wollen wir ein vorhandenes Gebäude in der Mühlstraße nutzen", so Müller. Weil das leer stehende Haus im Überschwemmungsgebiet steht, wird es ohnehin zurückgebaut und dessen Teile in der Umgebindehaus-Tauschbörse eingelagert. "So wie viele Umgebindehaus-Besitzer die Umgebindebögen zum Lagern des Brennholzes benutzen, sollen diese Bögen der Stube in der Bibliothek als Buchregal dienen", sagte Müller. Und die kleinen Besucher der Bibliothek sollen im Kinderbereich ein Vorlesehäuschen bekommen. Das soll optisch einer typischen Neugersdorfer Stadtvilla im klassizistischen Stil nachempfunden werden. "Dort können sich Kinder zurückziehen, um selbst zu lesen oder sich von Lesepaten vorlesen lassen", erklärte Müller das pädagogische Prinzip.

 

Beide Einbauten würden je 10 000 Euro kosten. Und dagegen regte sich Unmut. "Brauchen wir Blockstube und Vorlesehäuschen? Für mich ist das Luxus", kritisierte Linke-Fraktionsvorsitzender Dietmar Riedel. Mit ein Grund für seine Einsparforderung war eine Kostenexplosion des Gesamtprojekts. Schätzungen aus dem Jahr 2016 sahen 1,3 Millionen Euro vor - die auch damals so vom Stadtrat genehmigt wurden. Mit den Jahren haben sich aber viele Gewerke verteuert, sodass die Stadt nunmehr von 1,72 Millionen Euro ausgeht. Der von der Stadt aufzubringende Eigenanteil erhöht sich damit von reichlich 165 000 auf beinahe 373 000 Euro. Die Hauptkritik von Linke-Stadtrat Riedel richtet sich daher gegen einen der größten Batzen in der Summe: die Fassadengestaltung. Teure Fassadenlösung Architekt Stefan Müller stellte dem Rat eine Lösung mit sogenannten HPL-Platten vor. Dabei werden die Fassaden mit unzähligen wetterfesten Holzplatten versehen. Durch eine Fassadenplanung kann man damit Muster und Farbgestaltung schon beim Hersteller bestellen. Das wird dann wie ein Puzzle zusammengesetzt. Der Vorteil laut Müller: Man müsse nicht erst eine Fassade aufbringen und dann aufwendig abkleben und bemalen. Außerdem sei Holz als Naturstoff nachhaltig und ökologisch unbedenklich. Das sei gegenüber der standardmäßigen Fassadengestaltung mit Styropor-Platten beim Bau zwar mit veranschlagten 216 000 Euro rund 50 000 Euro teurer, in der langjährigen Wartung und Pflege aber sehr viel günstiger. "Der Mehrpreis hätte sich nach 30 Jahren amortisiert", so Müller. Doch auch in der langfristigen Gesamtschau blieb das für Stadtrat Dietmar Riedel "Luxus".

 

Bürgermeisterin Verena Hergenröder (parteilos) verteidigte die Planungen der Stadt: "Wir haben nichts Luxusmäßiges eingebracht", sagte sie. Geplant sei eben auch, dass die Bibliothek im investiven Haushalt der Stadt nach dem Umbau für 25 Jahre keine Rolle mehr spiele. FDP-Fraktionsvorsitzender Uwe Jährig mahnte an, dass die Fassade auch beim Bau bezahlbar bleiben müsse. "Ihre Begeisterung für die Fassade ist erstaunlich", sagt er zu Architekt Müller, "man müsste annehmen, dass sie hier beteiligt sind." Jährig lobte zwar die Vorteile der Holzplatten bezüglich Gestaltungsmöglichkeiten und Reinigung. Wegen bei den Holzpaneelen verwendeter Kunstharze zog er deren ökologischen Vorteil dagegen in Zweifel. Jährig beantragte, die Fassade und den Einbau der Blockstube und des Vorlesehäuschens aus der Beschlussfassung herauszunehmen.

 

Der Rat beschloss daraufhin mehrheitlich den Baukostenrahmen ohne diese Details. Diese drei Dinge sind damit nicht endgültig vom Tisch, sondern können später vom Rat noch beschlossen werden. Bürgermeisterin Verena Hergenröder will weiter um die Blockstube und die Kindervilla kämpfen. "Wir haben auch die Aufgabe, diese Architektur am Leben zu erhalten und das Wissen darüber weiterzutragen", sagte sie gegenüber SZ. Dafür sei die Bibliothek als Treffpunkt aller Generationen ein geeigneter Ort. Und was die Mehrkosten für die Fassade betrifft: "Eine Folgekostenbetrachtung gehört auch zu unseren Aufgaben." Sie erwägt nun, aus anderen Quellen Mittel für die liebevollen Bibliothek-Details schöpfen zu können. "Die Stadt hat im letzten Jahr von der ,Stiftung Umgebindehaus ein Preisgeld von 2 500 Euro erhalten. Das wäre schon ein Anfang", sagt sie.

 

Von Markus van Appeldorn

 

 

Unsere fachliche Meinung zur Diskussion im Stadtrat Ende März

In der Stadtratssitzung am 25.03.2019 wurde der Kostenrahmenplan für das Bauvorhaben Hofe-
weg 41 beschlossen. Leider konnte zu Fassade, Umgebindestube und Vorlesehäuschen kein Konsens gefunden werden. Somit wurden diese drei Bestandteile aus der Beschlussfassung herausgenommen.

 

Hier ein paar allgemeine Informationen zu unserer freiwilligen Aufgabe als Stadtbibliothek Ebersbach-Neugersdorf.

 

Die Stadtbibliothek konnte mit Stand 31.12.2018 auf insgesamt 1.440 angemeldete Nutzer verweisen, welchen ein  Bestand von 31.704 Medien zum Ausleihen zur Verfügung stand. Fast 100.000 Medien wurden entliehen, 39.292 Mal fanden Nutzer und Besucher den Weg in die beiden Zweigstellen. Die freiwillige Aufgabe Bibliothek wird also sehr rege genutzt. Die Stadt Ebersbach-Neugersdorf investiert Geld in eine leistungsfähige Einrichtung, die mit ihrer Arbeit immer wieder dafür kämpft, noch mehr Nutzer zu erreichen. Unsere Beraterin von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, Studiengang Bibliothek- und Informationswissenschaft, Frau Prof. Dr. Andrea Nikolaizig bescheinigte der Bibliothek eine hervorragende Arbeit, was uns sehr freut und bestärkt, aber auch Ansporn für die weitere Arbeit ist, um das erreichte Niveau zu halten und letztendlich zu verbessern. Wir sprechen also über eine lebendige Einrichtung, die eine echte Bereicherung für die Stadt Ebersbach-Neugersdorf ist.

 

Bibliotheken sind derzeit einem großen Wandel unterzogen: Sie sind keine reinen Stätten für Medienausleihe mehr. Vollgestopfte Räume mit langen, übervollen Regalreihen und absolute Stille findet man kaum noch in öffentlichen Bibliotheken. Bibliotheken sind neben dem Medien-und Informationsangebot vor allem Kommunikationsorte, Treffpunkte aber auch generationsübergreifende Orte mit einer sozialen, kulturellen und auch politischen Aufgabe innerhalb der Kommune, ohne Kauf- und Verzehrzwang. Als leistungsstark zählen Bibliotheken mit einem aktuellen, benutzerorientierten Bestand und vielen Nutzern - nicht wie früher Bibliotheken mit so vielen Büchern wie möglich. Sie sind ein demokratischer, für jedermann frei zugänglicher Ort im öffentlichen Raum. 

Es geht bis hin zum großen Schlagwort "Makerspace" (Makerspaces sind offene Räume, in denen Menschen kreativ an physischen Objekten arbeiten), das unser Bibliothekswesen gerade aufmischt: Wissenswerkstätten, offene Kreativräume, Experimentieren mit 3D-Druckern, Virtual Reality. Über solche Dinge reden wir aber aus Kostengründen in unserer Bibliothek (noch) nicht, das ist wirklich noch Zukunftsmusik und würde derzeit und bei unserer Größenordnung wirklich die Bezeichnung "Luxus" verdienen. Unsere Überlegungen basieren stattdessen auf Erfahrungswerten.

 

Bereits die ersten Pläne für den Umbau der Kaufhalle drehten sich um die Integration einer Umgebindestube als Symbol unserer Region und als Ort, wo man sich geborgen fühlen kann. Sämtliche geplante Einrichtungsgegenstände ordneten (und ordnen) sich diesem zentralen Punkt unter. Die Räume, die damals noch existierten, wurden aus konzeptionellen Gründen weggelassen. Damit war natürlich auch eine Kostenersparnis verbunden. Sogar der Jugendbereich wurde lediglich mit Regalen abgetrennt, um eine Flexibilität für die Zukunft zu gewährleisten. Trotzdem benötigt man gerade auch in einer Bibliothek Rückzugsorte für Erwachsene, Kinder und Jugendliche. Diese sollen die Umgebindestube und das Vorlesehäuschen sein.

 

Die Idee "Stadt im Raum" entstand, damit sich die Bürger unserer Stadt in ihrer Bibliothek heimisch fühlen. Eine topmoderne, durchgestylte Bibliothek passt nicht in unsere Stadt. Deshalb integrierte unser Planer Herr Müller Elemente aus der Stadt in den Plänen für die zukünftige Bibliothek, die Charme haben und regional einzigartig sind. Ein typisches Merkmal ist das Umgebinde.

 

Die Umgebindestube soll Gemütlichkeit in der großen Halle vermitteln. Ganz in Ruhe einen Kaffee trinken und dabei die aktuelle Tageszeitung lesen? Sich mit Freunden auf einen Plausch treffen? Ungestört in ein Buch hineinlesen? In den aktuellen Heften der derzeit 20 Zeitschriftenabos blättern? Mit anderen zum Socken stricken treffen? In Ruhe ein Anmeldegespräch führen? Für all das wird Raum sein in der Umgebindestube, für jeden - denn eine Bibliotheksanmeldung benötigt man erst zum Ausleihen von Medien. Somit wird es ein lebendiger Raum, der zum Innehalten im hektischen Alltag einlädt. Wo kann man das in unserer Stadt - ohne Kauf- und Verzehrzwang?

 

Das Umgebinde wird von außen als Regalfläche dienen und den Regionalbestand - u.a. mit Büchern über das Umgebinde - aufnehmen. Als aktive Stadt an der Oberlausitzer Umgebindehausstraße sowie als Standort der Stiftung Umgebindehaus kann Ebersbach-Neugersdorf die Umgebindestube in der Bibliothek auch noch anderweitig vermarkten: Hier können Touristen sich eine "echte" Umgebindestube ansehen und sich über das Umgebinde informieren. Entsprechende Informationsblätter zu erstellen sollte in Zusammenarbeit mit der Stiftung Umgebindehaus möglich sein.

 

Der Abriss des Umgebindehauses an der Mühlstraße stand schön länger auf der Aufgabenliste des Bauamtes. Da es im Überflutungsgebiet steht, kann es nicht mehr verkauft werden und ein Abriss ist für das Stadtbild die beste Lösung. Durch die Idee, die gut erhaltene Umgebindestube und andere Elemente des Hauses in der Bibliothek wieder aufzubauen, wurde der Prozess lediglich beschleunigt. Die Kosten für den Abriss wären also irgendwann angefallen - wenn auch ohne die fachmännische Sicherung der Elemente für den Wiederaufbau.

Was spricht also dagegen, wenn man versucht einen Teil zu erhalten, der den typischen regionalen Charakter unserer Heimat widerspiegelt und somit noch vielen Menschen, nicht nur unseren Lesern, als lebendiges und nutzbares Beispiel Freude bereitet?

 

Zeitgeschichtlich prägen auch viele Villen unser Stadtbild. Diesen Gedanken haben wir gemeinsam mit dem Planer aufgenommen, als es um einen Ort für unsere Vorleseveranstaltungen ging. Dabei wurden viele Einfälle verworfen und es entstand die Idee des Vorlesehäuschens, was ursprünglich den Namen "Villa Kunterbunt" haben sollte. Die Idee des abgeschlossenen Vorlesebereichs basiert auf der langjährigen Erfahrung, wie etwa mit dem Projekt "Lesekinder" oder auch unserem Angebot "Kommt und lasst euch vorlesen".

 

Der derzeit verwendete Name "Vorlesehäuschen" ist etwas irreführend - denn auch hier handelt es sich um einen kinderfreundlichen Rückzugsort. Im Vorlesehäuschen wird es gemütliche Sitzmöglichkeiten geben, die Kinder anregen sollen, in Büchern zu stöbern und zu lesen. Fühlen sich Kinder in der Bibliothek wohl, verbinden sie dieses positive Erlebnis mit dem Lesen. Gerade in der heutigen Zeit ist das ein ganz wichtiger Faktor.

Im Vorlesehäuschen wird aber auch ein Teil des Kinderbuchbestandes stehen - nämlich die Sachbücher. Sie werden erfahrungsgemäß während der Vorleseveranstaltungen am Vormittag nicht so oft benötigt und "stören" somit die Lesungen nicht.

 

2018 fanden in unserer Bibliothek übrigens insgesamt 259 Veranstaltungen statt, davon 214 für Kinder und Jugendliche im Rahmen der Leseförderung. Gerade das Vorlesen mit den Lesepaten findet während der Öffnungszeiten statt. Unsere Erfahrung: sobald andere Nutzer den Raum aufsuchen, in dem vorgelesen wird, sind die Kinder abgelenkt. Deshalb das Vorlesehäuschen - es bietet optimale Bedingungen für diese Vorleseveranstaltungen, zusätzlich Platz für den Sachbuchbestand sowie natürlich auch für Kinder die Möglichkeit sich zurückzuziehen und miteinander zu kommunizieren. Außerdem erleben wir immer öfter, dass Eltern und Großeltern ihren Kindern/Enkeln in der Bibliothek vorlesen. Auch dafür ist das Vorlesehäuschen der perfekte Ort. Auf eine technische Ausstattung (Beamer, Leinwand, Laptop) wurde hier aus Kostengründen verzichtet, da diese im Veranstaltungsraum vorhanden ist.

 

Der Veranstaltungsraum wird eine zweckmäßige Räumlichkeit für größere Veranstaltungen sein. Der Raum soll aber beispielsweise auch Schülern zur Verfügung stehen, um Hausaufgaben zu erledigen oder gemeinsame Projekte zu erarbeiten. Auf einen speziellen Raum nur für Gruppenarbeit wurde ebenfalls aus Kostengründen verzichtet; dies soll in Kombination mit dem Veranstaltungsraum funktionieren. Nutzungsmöglichkeiten sind beispielsweise: die monatlichen Treffen der Krabbelgruppe "Eulchentreff", Bibliothekseinführungen, Schriftstellerlesungen, Lesenächte (mit Möglichkeit zur Übernachtung), Buchsommerpartys, Seniorenfrühstück + Vereinsabende des Fördervereins, Gruppenarbeit (Hausaufgaben, Dienstbesprechungen), Arbeitsraum für lebenslanges Lernen, Elternabende z.B. zum Thema Leseförderung, neue Veranstaltungsreihen z.B. "Vereine stellen sich vor", Ausstellungen, externe Nutzung möglich u.v.m. 

 

Ziel unserer Bestrebungen ist eine Wohlfühlbibliothek für alle Generationen unserer Stadt. Die Investitionen an dieser Stelle werden unmittelbar und ganz direkt für die Menschen sichtbar und nutzbar. Somit entsteht eine wertvolle Strahlkraft innerhalb der Stadt und über die Stadtgrenzen hinaus. 

 

 

 

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